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Ich lebe nun hier mit einer Klarheit und Ruhe, von der ich lange kein Gefühl
hatte. Meine Übung, alle Dinge, wie sie sind, zu sehen und abzulesen, meine
Treue, das Auge licht sein zu lassen, meine völlige Entäußerung von aller
Prätention kommen mir einmal wieder recht zustatten und machen mich im
stillen höchst glücklich. Alle Tage ein neuer merkwürdiger Gegenstand,
täglich frische, große, seltsame Bilder und ein Ganzes, das man sich lange
denkt und träumt, nie mit der Einbildungskraft erreicht.
(J.W. Goethe)
PALAZZO MASSIMO. Das Museum im Palazzo Massimo gehört zum Nationalen Römischen Museum, einem archäologischen Museum, das Sammlungen des antiken Rom beherbergt. Insbesondere bietet das Museum die Porträts der kaiserlichen Dynastien, sehr berühmte Statuen wie die des Boxers, des Mädchens von Anzio und des Generals Tivolis sowie viele Mosaike und Gemälde, darunter auch die aus der außerstädtischen Villa von Livia, der Frau des Augustus. Zudem gibt es eine reiche numismatische Sammlung und die bewegende Mumie des neunjährigen Mädchens aus Grottarossa, das vor etwa 2000 Jahren mit Puppe, Ohrringen und Kette begraben wurde.
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DIE THERMEN DES DIOKLETIAN. In den prachtvollen Thermen, die
in den Jahren 298 bis 306 von dem "Augustus "des Westens Maximian
gebaut wurden ist der historische Sitz des römischen
Nationalmuseums. Das Museum beherbergt eine ausgezeichnete und
einzigartige Inschriftensammlung, Zeugnisse des frühgeschichtlichen
Latiums und viele Sarkophage.
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TRAJANSMÄRKTE. Vor kurzem renoviert, ist die Markthalle der Sitz des
neuen "Museo dei Fori Imperiali" geworden. Das Museum beherbergt die
Funde (insgesamt über 40.000 Fragmente), die aus den Ausgrabungen in
den Foren stammen. Man kann Gegenstände von ausgesuchter
Gestaltungs- und Bauart sehen. Außerdem bietet das Museum die
wunderbare Gelegenheit, einen Spaziergang von der “Grande Aula” bis
zu der gut erhaltenen antiken Ladenstrasse “Via Biberatica” mit
ihren zahlreichen Verkaufsräumen und der wunderschönen Aussicht auf
die Kaiserforen und das Nationaldenkmal für Vittorio Emanuele II zu
machen. |
GALLERIA BORGHESE. In dem stimmungsvollen Rahmen der Villa
(von Kardinal Scipio Borghese, dem Neffen von Papst Paul V., erbaut)
können die Besucher Meisterwerke bewundern, die zum Teil aus der
ursprünglichen Sammlung des Kardinals, aber auch aus späteren
Erwerbung stammen. Unter den Künstlern sind zu nennen Antonello da
Messina, Giovanni Bellini, Raffaelo, Tiziano, Correggio, Caravaggio,
Gian Lorenzo Bernini und Canova.
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KAPITOLINISCHE MUSEEN. Papst Sixtus IV schenkte im Jahre 1471 der
Stadt Rom einige Bronzestatuen (die kapitolinischen Wölfin, den
Spinario, den Camillo und den kolossalen Kopf Konstantins), die bis
dahin im Lateran gewesen waren. Dies war der ursprüngliche Kern der
Kapitolinischen Museen, die in den folgenden Jahrhunderten durch
viele Stücke bereichert worden sind. Die Sammlungen werden in dem
Palast der Konservatoren und in dem sogenannten neuen Palast
beherbergt. Diese Paläste sind ein wesentlicher Bestandteil des
Kapitols.
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VATIKANISCHE MUSEEN. Sie gehören zu den bedeutendsten
Kunstsammlungen der Welt und umfassen Kunstwerke der Antike
(altägyptische, etruskische und römische Werke), aber auch moderne
religiöse Werke. Die Museen bieten dem Betrachter einen Überblick
der berühmten klassischen Skulpturen und Meisterwerke der großen
italienischen Maler des Mittelalters und der Renaissance. Weiter
bieten die von Raphael und seiner Schule affreskierten Gemächer
Papst Julius II und die Sixtinische Kapelle sehr wertvolle
Erfahrungen. |
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GALLERIA NAZIONALE D'ARTE ANTICA. Sie befindet sich im ersten
Stock des Palazzo Barberini, eines der berühmtesten barocken
Bauwerke Roms und wurde im Auftrag von Papst Urbano VIII von
Künstlern wie Carlo Maderno, Gian Lorenzo Bernini und Francesco
Borromini erbaut. Die Galerie beherbergt Autoren wie Caravaggio,
Raphael, Tintoretto, Holbein und El Greco. |
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